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Wohlhauser René (24. 03. 1954)




Wohlhauser René
Schillerstr. 5
CH-4053 Basel
Schweiz
Tel. +41 (0)61 361 04 37
Email
Internet: www.renewohlhauser.com


Biographie

Geboren in Zürich und in Brienz aufgewachsen, ist René Wohlhauser ein sehr vielseitiger Musiker mit einem stilistisch breiten Spektrum, der in verschiedenen Sparten ein sehr umfangreiches kompositorisches Werk geschaffen hat, das inzwischen über 1000 Werknummern umfaßt. Langjährige Erfahrungen als Rock- und Jazzmusiker, als Improvisator und als Liedbegleiter, sowie als Verfasser von Hörspielmusik beglei(te)ten seine hauptsächliche Tätigkeit als Komponist zeitgenössischer Musik.
1975-79 Konservatorium (Musikhochschule) Basel: Kontrapunkt, Harmonielehre, Analyse, Partiturspiel, Instrumentation und Komposition bei Thomas Kessler, Robert Suter, Jacques Wildberger und Jürg Wyttenbach. Dazu weitere Studien in Elektronischer Musik (bei David Johnson), Filmmusik (bei Bruno Spörri), Außereuropäischer Musik (bei Danker Shaaremann), Gesang (bei David Wohnlich), Algorithmisches Programmieren (bei Hanspeter Kyburz), Improvisation (bei Ruedi Lutz), Klavier (bei Stéphane Reymond), Max/MSP (bei Volker Böhm) und Dirigieren (bei Thüring Bräm), sowie in Philosophie (bei Hans Saner). Lehrdiplom als Musiktheorielehrer. Anschließend Kompositionskurse bei Kazimierz Serocki, Mauricio Kagel, Herbert Brün und Heinz Holliger; eingehende Kompositionsstudien bei Klaus Huber und bei Brian Ferneyhough.
1978 Kompositionspreis Valentino Bucchi, Rom, für "Souvenirs de l'Occitanie" für Klarinette.
1981 Kompositionspreis des Verbandes Deutscher Musikschulen, Bonn, für "Stilstu­dien" für Klavier, 4 Gitarren und 2 Schlagzeuger.
1983 Kompositionspreis VJMZ, Zürich.
1984 Kompositionspreis von Stadt und Kanton Fribourg für "Fragmente für Orchester".
1987 Kompositionspreis des Domkapitels Salzburg für das "Orgelstück".
1988 Kranichsteiner Stipendienpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt für "Adagio assai" für Streichquartett (UA durch das Arditti-Quartett).
1990 Kompositionspreis der Ostschweizer Stiftung für Musik und Theater, St. Gallen: 1. Preis für das "Klarinettentrio Metamusik".
1991 Kulturförderpreis des Kantons Luzern.
1992 Anerkennungspreis der Schweizer Gesellschaft für musikpädagogische Forschung, Zürich, für den mehrfach publizierten Aufsatz "Von einfachen graphischen Notationen und Verbalpartituren zum Denken in Musik".
1996 Auswahlpreis "Selection" von Swiss Radio International für die Porträt-CD "in statu mutandi".
1998 Kulturförderpreis des Kantons Basel-Landschaft.
Komponiert u.a. Solo-, Kammer- und Orchestermusik, Orgelwerke, sowie Musiktheater.
Zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland, so u.a. im Schauspielhaus Berlin, Nôtre-Dame-de-Paris, Concertgebouw Amsterdam, Tokyo, Rom, Toronto, New Castle, Aserbaidschan, Skandinavien, Basel, Zürich, Frankfurt, Speyrer Dom, Glinka-Saal St. Petersburg, Herkules-Saal der Residenz in München, sowie öfters an Festivals wie den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, den Tagen für Neue Musik Zürich, den internationalen Festivals in Odessa, Sofia, Cardiff, Brisbane und dem Schweizerischen Tonkünstlerfest. Etliche Porträtkonzerte.
Zusammenarbeit u.a. mit: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Basler Sinfonieorchester, Luzerner Sinfonieorchester, Bieler Sinfonieorchester, Sinfonietta Basel, Klangforum Wien, Klarinettenensemble des Ensemble Modern, Ensemble Köln, Arditti-Quartett, Modigliani-Quartett, Schweizer Klarinettentrio, sowie mit namhaften andern Ensembles und Solisten der internationalen Musikszene.
Gastdozent für Komposition an den Int. Ferienkursen Darmstadt (1988-94), am Festival in Odessa (1996-98) und am int. Komponisten-Atelier in Lugano (2000).
Umfangreiche Vortragstätigkeit vor allem über eigene Werke, auch in Rundfunksendungen.
Publikationen über kompositorische, ästhetische und philosophische Aspekte der Neuen Musik u.a. in: "MusikTexte" Köln, "Neue Zürcher Zeitung", "Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik", "New Music and Aesthetics in the 21st Century".
Kompositionsaufträge aus dem In- und Ausland. Werkproduktionen durch in- und ausländische Rundfunkanstalten, sowie Porträtsendungen und Gastvorträge beim Radio.
Portrait-CDs, Lexikon-Einträge und Artikel von verschiedenen Musikwissenschaftlern dokumentieren seine Arbeit.
Kulturpolitisches Engagement (Komponistenforum Basel, Schweizerisches Komponisten-Kollegium, weltweites Partiturenvertriebssystem "Adesso").
Unterrichtet seit 1979 Komposition, Musiktheorie und Improvisation an der Musikakademie Basel (und von 1979 bis 1991 an der Akademie Luzern). Lebt als freischaffender Komponist in Basel.


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Liste des oeuvres

Diskographie

Bibliographie

Ensembles

Ensemble "Polysono"
Lied-Duo Christine Simolka und René Wohlhauser


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